Hilde, 1933, gemalt von Max Westfield,

Kindheit und Jugend in Düsseldorf (1921-1941)

Hilde wird 1921 in Düsseldorf geboren. Sie ist die Älteste von drei Geschwistern. Ihre Eltern fördern ihre vielseitigen Interessen, wie die Kunst, das Reiten, die Musik, das Schreiben und die Schauspielerei. Durch die ehrenamtliche Tätigkeit ihres Vaters als Kellermeister im Düsseldorfer Künstlerhaus „Malkasten“ und die Freundschaft zu Liesel Paffrath hat Hilde früh Kontakt zu Künstlerkreisen. Zu ihren kunstbegeisterten Schulfreundinnen gehört Milein Cosman.

Im Jahr 1939 macht Hilde ihr Abitur. 

Studium in München (1941-1943)

1941 beginnt Hilde ihr Studium der Chemie in München. Nach einem Semester bricht sie das wissenschaftliche Studium ab und wechselt an die Akademie der bildenden Künste in München. Dort besucht sie die Klasse der Bildhauerei von Joseph Wackerle. 1942 soll sie den ersten Preis der Erstsemester der Akademie gewonnen haben.

In München bewegt sich Hilde im Umfeld der Weißen Rose. Als deren Mitglieder verhaftet werden, sorgt Hildes Vater für die Rückkehr seiner Tochter nach Düsseldorf.

Selbstportrait, ohne Datum
Selbstportrait, 1946

Zurück in Düsseldorf (1943-1945)

Im Atelierhaus an der Sittarder Straße arbeitet Hilde durch die Vermittlung ihres Vaters mit dem Bildhauer und Maler Leon Lauffs. In Briefen an ihre Mutter schreibt sie: "So hat Lauffs mich also wieder auf den richtigen Weg gebracht und zwar mit soviel Erfolg, wie ich nicht zu hoffen gewagt habe." 

Während der letzten Bombenangriffe auf Düsseldorf trifft sie den italienischen Kriegsgefangenen Giovanni Vighi. Unmittelbar nach Kriegsende wandert Hilde mit Giovanni auf Fahrrädern nach Italien aus.

In Italia (1945-2007)

Hilde und Giovanni heiraten am 18. August 1945 in Novara.

 

In ihrer neuen Heimat erwirbt sie sich als Künstlerin Ilde Schrader einen Namen. Begeistert von Farbe und Licht widmet sie sich nun vermehrt der Malerei und dem Holzschnitt. Auch in Gedichten hält sie ihre Eindrücke und Emotionen fest. Als erste Frau und Deutsche wird Ilde Mitglied der Künstlervereinigung "Ordine delle Belle Arti della Provincia di Novara", heute "Centro Culturale d'Arte 'La Canonica'".

Ilde Schrader stirbt am 30. Dezember 2007 in Novara. Ihr rheinisches Temperament hat sie sich stets erhalten.

Io a 42 anni, 1963

1951 La Quadriennale, Turin 1951 Seconda Biennale Nazionale D' Arte Sacra, Novara 1952 Premio Internationale per le Pittrici, Bozen 

1954 Exposition D' Arte Contemporanea Piemontese, Turin 1954 Prima Mostra Nazionale D' Arte Sacra Contemporanea, Bologna

1954 Terza Biennale Nazionale Arte Sacra, Novara 1955 Rassegna Provinciale D' Arti Figurative, Novara

1956 Mostra D' Arie Sacra, Salerno 1956 Seconda Mostra Nazionale D' Arte Sacra Contemporanea, Bologna

1956 Prima Mostra Internazionale Del Riso, Città di Mortara 1956 Nona Mostra Collettiva D' Arte, Novara

1957 Sobodna Italijanska Grafika, Ljubljana 1957 Mostra Nazionale D' Arte Figurativa, Neapel

1959 Mostra Collettiva D' Arte, Kursaal Palanca 1960 Tredicesima Mostra D' Arte Figurativa, Alessandria

1961 Dodicesima Mostra D' Arte Interregionale "Premio Copparo", Copparo 1974 Biennale, Novara

1977 - 1980 - 1982 - 1983 - 1984 Colletive alla Galeria " La Canonica"

1951 - 1955 - 1956 - 1963 - 1975 - 1977 - 1982 Mostra Personali a Novara

2011 Einzelausstellung "Ausgewählte Werke", Meerbusch 2012 - 2017 Einzelausstellung "Vino e Arte", Meerbusch